Clevere Sonderbauten für THE WORLD OF HANS ZIMMER

Werkzeuglose Montage erleichtert den Auf- und Abbau auf Tournee

Bereits im letzten Jahr begeisterte die „The World of Hans Zimmer – A Symphonic Celebration“- Tournee die Fans des erfolgreichen Komponisten. Nun starte die Konzertreise in ihre Verlängerung sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland.

Die Show verzaubert ihre Gäste mit einem eindrucksvollen audiovisuellen Ensemble aus Filmszenen und Musik. Chor und Orchester begleiten die bildgewaltigen Projektionen auf LED – Wänden. Oft reichen einige Sekunden einer Filmsequenz oder die ersten angespielten Töne aus, um sich in den Szenen der weltbekannten Filme, wie König der Löwen oder Fluch der Karibik, wieder zu finden.
Im Auftrag von Soundhouse Veranstaltungstechnik und in enger Zusammenarbeit mit Semmel Concerts, stellte sich Florian Behmenburg als MRG – Projektmanager vielen spannenden technischen Herausforderungen als er zu Beginn letzten Jahres die Planung startete. In seinem Spezialgebiet „Sonderbau“ und den folgenden Punkten kann er bei diesem Projekt glänzen:

 

Schnelle Bauzeit, kompakte Bauweisen, platzsparende Transportideen

 

Wie er es geschafft hat clevere Lösungen zu diesen Themen bei der diesjährigen Tournee in die Tat umzusetzen, erklärt er im untenstehenden Kurz – Interview.

Neben der Suche nach Lösungen, die den Auf- und Abbau optimieren, beschäftigten Florian und Christian Heberle, der die MRG als On-Site-Manager auf dieser Tournee vertritt, mit der Frage wie eine hochkarätige Galaveranstaltung als Back-to-Back Tour designt werden kann.

 


Kurz- Interview mit MRG – Projektmananger Florian Behmenburg

 

Flo, erklär uns doch bitte noch einmal, wie die „werkzeuglosen Türme“ funktionieren, die Teil des Bühnendesigns der „The World of Hans Zimmer“ – Tournee sind.


Florian: Klar,gerne! Ziel unserer Konstruktion ist es, eine Montage zu ermöglichen bei welcher nicht mehr als ein Hammer benötigt wird. Hierdurch ermöglichen wir einen materialschonenden und sehr schnellen Aufbau. Die zwei zehn Meter hohen Türme werden werkzeuglos montiert. Durch unser entwickeltes System minimieren wir die Bauzeit auf ca. eine Stunde. Beide Türme benötigen nur sieben Lademeter. Alle Teile für die Türme sind in nur sechs Cases verpackt. Wir sparen Truckspace und die Grundfläche eines Turmes zum Auf- und Abbau beträgt nur 4m x 4m.

 

Neben diesem Beispiel für eine kurze Bauzeit, hast du dir noch weitere Lösungen ausgedacht. Erzähl mal!

Florian: Um möglichst schnelle Auf- und Abbauten zu erzielen, haben wir versucht alles so zu planen, dass wir möglichst wenige Bauteile produzieren. Wir haben verschiedene Konzepte entwickelt, die stets mit wenigen Steckverbindungen und geringen Laufwegen aufzubauen sind.
Zum Beispiel haben wir einen Teil der Lampen und Motoren in Containertraversen eingebaut. Alle Kabelwege wurden mit Kabelbäumen realisiert und diese wiederum auf den Traversen verpackt.
Außerdem haben wir unsere DimmerCity sehr kompakt gehalten. Wir setzen auf ein netzwerkbasiertes Signalverteilungssystem, bei welchem die Auflösung auf DMX erst in der Traverse erfolgt. Damit sparen wir 21HE im Rack, welche zuvor durch Spitter, Nodes und einem Multicorepatch belegt worden sind.

 

Auf was hast du bei der Materialauswahl noch geachtet?

Florian: Anstelle von einem DMX-Multicore System benutzen wir ein netzwerkbasiertes Multicore System, was uns erlaubt sehr flexibel und schnell DMX-Signale auf die Traversen zu verteilen. Dahinter steckt ein per Software eingerichtetes netzwerkbasiertes System. So werden wir kompakt und haben nur minimale Signallatenzen.




 


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